Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt.
Albert Einstein
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Nach Angaben der Weltwasserkommission litten zu Beginn des 21. Jahrhunderts weltweit rund 300 Millionen Menschen in 26 Ländern unter Wasserknappheit. Bis zum Jahr 2050 werden nach den Berechnungen der Kommission bis zu 7 Milliarden der zu erwartenden 9,3 Milliarden Erdbewohner von mittlerer bis schwerer Wasserknappheit betroffen sein. Die Hauptursachen für die dramatische Verschärfung des Problems sind die Umwelterwärmung, die Verschmutzung der vorhandenen Trinkwasserreserven und das starke Wachstum der Bevölkerung.
Ein Kind in den Industriestaaten verbraucht, laut UNESCO, das 30 bis 60fache an Wasser, wie ein Kind in den Entwicklungsländern. Die meisten Länder, die keine ausreichende Trink- wasserversorgung haben, liegen in Afrika. Die Wasserqualität sinkt durch die von den Industriestaaten verursachte Welterwärmung, die zu steigenden Wassertemperaturen führt sowie etwa 2 Millionen Tonnen Abfall, die in Flüsse und Seen geleitet werden.
Nach dem Bericht der UNESCO sterben täglich bis zu 6.000 Kinder vor Erreichen des 5. Lebensjahres durch Wassermangel oder Wasserverschmutzung.
Mit Aufwendungen von jährlich 50 bis 100 Milliarden Dollar liesse sich dieses Elend beseitigen. Sicherlich sehr viel Geld! Aber diese horrende Summe relativiert sich, wenn man sie in Vergleich zu den Kosten der Freizeitaktivitäten wie z. B. Golf in Höhe von 30 Milliarden Dollar setzt.