Gesunde Ernährung – Gesunde Kinder Wussten Sie, dass jedes 5. Kind, jeder 3. Jugendliche und jeder 2. Erwachsene übergewichtig ist? Die Folgen sind vorprogrammiert: Herz- Kreislauferkrankungen, Stoffwechselstörungen, Diabetes, Atemwegserkrank- ungen, Allergien und Krebs, zusätzliche Belastungen des Bewegungsapparates mit Schäden an den Gelenken, Wirbelsäule oder Sehnen, aber auch psychische Krank- heitsformen. Die meisten von uns glauben, keine Zeit mehr zu haben und stellen ihre Essgewohnheiten um. Statt regelmäßige Mahlzeiten in Ruhe einzunehmen, ist an ihre Stelle der „schnelle Snack“ getreten. Hungergefühle werden mit „Lila Pausen“ oder Chips und Snacks beseitigt. Dazu eine Cola, deren Inhalt überwiegend aus Zucker besteht. Vielleicht auch eine „Pommes mit Majo“ auf die Hand oder der unvermeidbare „Burger“ schnell im Auto oder gar im Schulbus verspeist und schon glaubt man, mit dieser Nahrungsaufnahme sei das Sättigungsgefühl für längere Zeit gestillt. Aber das Gegenteil von dem, was erreicht werden soll, passiert. Hunger entsteht immer dann, wenn der Blutzuckerspiegel von einem höheren Niveau rasch abfällt. Und genau das passiert bei den meisten kleinen Zwischenmahlzeiten. Sie sättigen nur kurzfristig, weil sie den Blutzuckerspiegel in die Höhe treiben. Da man nur wenig gegessen hat, fällt er ebenso rasch wieder ab und der Hunger stellt sich wieder ein. Diese Zwischenmahlzeiten machen also hungrig und dick, aber keinesfalls satt. Die Grundlagen für unser Essverhalten werden in der Kindheit geschaffen. Was sich Kinder in frühen Jahren angewöhnen, behalten sie oft auch auf Dauer ihres Lebens. Daher müssen Kinder frühzeitig in Kindertagesstätten und Grundschulen eine gesunde Ernährung erlernen. Doch bevor die Kinder davon profitieren können, sind Erzieher und Eltern - vor allem aber die Eltern - von der Bedeutung einer gesunden Ernährung zu überzeugen. Wir verfolgen daher zwei Ziele: . Fortbildungsveranstaltungen für Eltern, Erzieher und Lehrer . Das Frühstück und die anderen Mahlzeiten in Kindergärten, Kindertagesstätten und Schulen werden unter Berücksichtigung des Vorhergesagten zubereitet und verzehrt. Wir planen ein regionales Pilotprojekt und prüfen, welche Maßnahmen den größtmöglichen Erfolg bringen. So sollen Pausengetränke wie Milch und nicht gezuckerte Obst- und Fruchtsäfte in den zentralen Blickpunkt der täglichen Ernährung gestellt werden. Entsprechendes gilt auch für die Zubereitung einer nahrhaften und wenig belastenden Mittagsmahlzeit. Kinder, bei denen erkennbar ist, dass ihre Eltern diese Aktion nicht oder nur wenig unterstützen, sollen durch individuelle Maßnahmen motiviert werden, ihre Eßgewohnheiten zu ändern. So sind z. B. in Schulen und Kindertagesstätten Elternabende geplant. Ernährungsberaterinnen werden in den einzelnen Einrichtungen, also in ausge- suchten Kindertagesstätten und Grundschulen in verschiedenen Projektwochen das Thema „Gesunde Ernährung – Gesunde Kinder” begleiten. Die Erfahrungen werden ausgewertet und überregional Anwendung finden. Hierbei werden wir uns an Krankenkassen, andere Institutionen und Kinderärzte wenden, die das Projekt unterstützen. Ebenfalls brauchen wir aber auch Ihre Hilfe. Bitte >> Spenden Sie für ein Projekt, damit unsere Kinder gesund aufwachsen können. |